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Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Zahnbehandlung beim Pferd.

Sollten hiermit nicht alle Ihre Fragen beantwortet werden, berate ich Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Häufige Zahnprobleme

Zahnspitzen

Der Unterkiefer der Pferde ist schmäler als ihr Oberkiefer.

Deshalb entstehen Zahnspitzen bevorzugt an den unteren Backenzähnen innen und an den oberen Backenzähnen außen.

Diese Spitzen bohren sich bei jedem Mahlausschlag in die empfindliche Schleimhaut von Backe und Zunge. So entstehen sehr schmerzhafte Wunden.

Solange Zahnspitzen vorhanden sind, können diese Verletzungen nicht heilen.

 

Zahnhaken

Liegen die oberen und unteren Backenzahnreihen nicht genau übereinander, kommt es zu einem dauernden, ungleichmäßigen Abrieb am vordersten und hintersten Zahn der Reihe. Pferdezähne reiben sich gegenseitig pro Jahr um 3-4 mm ab. Ist dieser Abrieb nicht vollständig, bleiben Haken zurück, die pro Jahr bis zu 4 mm "wachsen" können. Ohne regelmässige Korrektur können Haken messerscharf und sogar mehrere cm lang werden. Haken blockieren die normale Kaubewegungen. Werden Tiere mit Zahnhaken geritten, zeigen sich oft Rittigkeitsprobleme. Solchen Tieren ist es unmöglich den Kopf in der vom Reiter gewünschten Position zu halten, weil Haken die Unterkieferbewegung blockieren.

 

Wolfszähne

Wolfszähne sind Überbleibsel der langen Entwicklungsgeschichte der Equiden. Es sind vergleichsweise winzige und einfach aufgebaute Zähne. Man findet sie direkt vor dem ersten großen Backenzahn. Dort wo auch das Trensengebiss zu liegen kommt. Wenn das Gebiss gegen die Wölfszähne drückt ist das häufig schmerzhaft für das Pferd. Auch versteckte Wolfszähne, die unter dem Zahnfleisch liegen, können Schmerzen verursachen.

 

Probleme beim Zahnwechsel

Viele Zahnprobleme beginnen schon im Zahnwechsel und verstärken sich im Alter. Brechen die Zähne nicht zeitgerecht durch, kann es passieren, dass sie ein Leben lang „falsch“ abgerieben werden. Milchzahnkappen können den Zahnwechsel verzögern. Milchzahnreste können auch bei älteren Pferden noch stören. Durch eine frühe Kontrolle und Korrektur lassen sich aber viele zukünftigen Probleme vermeiden.

 

Zahnfleischtaschen

Sind ein häufiges Problem bei älteren Tieren, weil der Zahndurchmesser sich im Alter verringert. Futter kann sich zwischen den Zähnen einspiesen und sehr schmerzhafte Entzündungen hervorrufen. Das kann bis zum Verlust der Zähne führen. Aber auch junge Pferde und Ponys können betroffen sein. Zahnfehlstellungen fördern die Entstehung von Zahnfleischtaschen.

 

Zahnfrakturen
Meist sind Traumata von Aussen dafür verantwortlich, aber auch Karies kann evtl. Verursacher einer Fraktur sein. Wenn die Zahnpulpa in der sich der Nerv befindet nicht geöffnet ist, stellt eine Fraktur kein großes Problem dar. Ist die Pulpa mitbetroffen ist eine schnelle Behandlung notwendig um den Zahn zu retten und eine Infektion zu verhindern.
Karies

Karies kommt bei Pferden nicht so häufig vor. Ein angeborener Zahnzementdefekt kann die Entstehung von Karies fördern. Wird Karies früh genug erkannt, ist eine zahnerhaltende Behandlung möglich. Wie beim Menschen werden die kariösen Bereiche ausgebohrt und gefüllt. Unbehandelt kann Karies den Zahn zerstören und zu Zahnfrakturen und schweren Entzündungen führen.

Kontakt

Tierarztpraxis

Mag. med. vet. Silke Stolz

Feldgasse 9

8800 Unzmarkt-Frauenburg

 

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